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Startseite HOHENSTAUFENGRÄBER
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Unser ganze Generationen von Studenten aller Fakultäten und eine große Öffentlichkeit weit über Württemberg hinaus begeisternder, hochverehrter Hochschullehrer Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff (Oberjettingen 29.Mai 1917 – 1992 März 31. Stuttgart) hat noch vier Tage vor seinem Tod - bei der Überreichung des ersten Exemplars des nach seiner erfolgreichen gleichnamigen Fernsehserie entstandenen Buches „Gärten und Schicksale“ - dem damaligen Vorstand der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart, dem stammesbewussten Sachsen Ulrich Frank-Planitz, vorgeschlagen, ein Buch über die über ganz Europa und bis in den Nahen Osten hinein verstreuten Grablegen und Gräber der Hohenstaufen auf der Grundlage seiner nachfolgend wiedergegebenen Abhandlung herauszubringen. Leider ist dieser Wunsch nie Wirklichkeit geworden.
In lebenslanger Dankbarkeit und im Gedenken an diesen „Praeceptor Sueviae“ veröffentlichen wir hier seinen in dem zur Stuttgarter Stauferausstellung 1977 von dem ehrenwerten Gerlinger Verleger Heinz Bleicher (1923-2005) herausgebrachten und längst vergriffenen Taschenbuch „Auf den Spuren der Staufer“ erschienenen Aufsatz „Hohenstaufengräber“.
Und verbinden damit die Hoffnung, dass Decker-Hauffs „Desiderat“ vielleicht doch noch Wirklichkeit wird.
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Hansmartin Decker-HauffHohenstaufengräber
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Überlegungen anstelle einer Aufzählung
Fällt in einer Unterhaltung das Wort Hohenstaufengräber, dann stellen sich vielfarbige Bilder rasch vor das geistige Auge: aus dunkelgrünen Fichten ragt die weiße Klosterkirche von Lorch vor tiefblauen Albbergen, über dem hellen Rhein hebt sich der Speyrer Kaiserdom rot, weiß und schieferblau in den durchsonnten Himmel, in der dämmerigen Kathedrale von Palermo stehen in herrscherlichem Porphyr-Rot die prunkvollen Grabdenkmale Heinrichs VI. und Friedrichs II. Stellt sich beim einen oder anderen Hörer dann noch die Erinnerung an die ausgewogene romanische Fassade der Kirche Sankt Fides zu Schlettstadt, an die gotisch-verträumte Waldeinsamkeit von Sankt Walburg im Heiligen Forst, an das barock-festliche Innere der fränkischen Klosterkirche Ebrach ein, dann mag man leicht zu dem Schluß kommen: die Gräber der Hohenstaufen sind uns wohlerhalten, umschlossen von wertvollen Kirchen und Klöstern, Münstern und Domen, und die bewahrenden Bauten stehen in schöner und bereisenswerter Landschaft.
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Der erste Blick trügt: Während andere europäische Herrschergeschlechter sich Grablegen von großer Geschlossenheit und hohem künstlerischem Rang schaffen konnten, während es ihnen gelang, viele oder gar die meisten Toten ihres Geschlechtes an wenigen wichtigen Plätzen dauernd zu versammeln - Saint-Denis und die Wiener Kapuzinergruft, Westminster und Roskilde - sind die Gräber der Staufer über ganz Europa verstreut: Burgos in Spanien und Lilienfeld in Niederösterreich, Stade an der Untereibe und Catania, Prag und friesisch-flämische Klöster haben irgendwann einen Staufer oder eine Stauferin zur letzten Ruhe bei sich aufgenommen. Schönau im Odenwald war ein Hauskloster der staufischen Pfalzgrafen bei Rhein; von Westheim am Kocher, von der verschwundenen romanischen Marienkirche in Großbottwar sagt spätere Überlieferung, hier seien frühe Mitglieder des Stauferhauses bestattet.
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Immer wieder haben staufische Herrscher versucht, gleich anderen eine zentrale Grablege für ihr Haus zu schaffen und deren Gültigkeit durchzusetzen - aber in fast jeder Generation wurde dieser Plan wieder umgestoßen, durch neue Bauten durchkreuzt, von politischen Ereignissen überholt. Der Sturz der schwäbischen Herrscher hat gerade ihre Gedächtnismale besonders hart mitgenommen; die Gräber der letzten Staufer werden immer bescheidener, am Ende bleiben die Grabstätten ohne Denkmale. Schließlich verläßt uns alle Kenntnis: Wenn die letzten Staufer überhaupt noch Grabstätten erhielten, die diesen Namen verdienen, dann kennen wir doch heute deren Ort nicht mehr, und von den unglücklichen, fast verschollenen Söhnen König Manfreds oder den hingerichteten Nachkommen der Margarita di Suevia müssen wir fürchten, daß sie namenlos verscharrt wurden.
In Saint-Denis stehen wir ergriffen vor manchem kleinen Kinder-Sarkophag, der an so kurzes Leben erinnern soll, an Leben, das kaum fahig war, dauernde Spuren zu hinterlassen.
„...Knospen, nie gesprengt, ohne Duft verwelkte, Flügel, nie gespannt, Schwingen, nie gebreitet, Schein von Taten nur, die Du nie entzündet, vorschnell verloschen. . ."
Aber mancher Sarkophag ist mit so edlem Stein und so hoher Kunst geschaffen, als gälte es, den Nachruhm großer Taten dauernd im Gedächtnis zu halten. Solche Kindersärge, bestenfalls doch die Gräber großer Hoffnungen, sind überglänzt von der Schönheit der meisterlichen Werke, und diese Königskinder scheinen uns noch nach Jahrhunderten - vom Künstler verewigt - merkwürdig vertraut, dem Herzen nah. Manche Staufer dagegen, Menschen, die in den Augen ihrer Zeit „das große Weltgewichte“ waren, sind uns ganz unvertraut, ganz fern: Wir kennen ihre Züge nicht, kein Künstler schuf Grabmal, Wappen und Inschrift, es blieb kein Halt des Erinnerns, keine Stütze für das Gedächtnis, kaum eine Krücke zu mühseliger Information: „...Konrad IV., angeblich ins Meer geworfen, vielleicht in Messina ...Heinrich VII., ziemlich sicher in Cosenza bestattet, Grabmal nicht erhalten ....Judith, Barbarossas Mutter, entweder in Lorch oder in Sankt Walburg ...Bianca Lancia, vielleicht in Gioia deI Colle, die Büste in Ravello vielleicht der Rest des geplanten Epitaphs...“
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Manchen Landesherren ist es gelungen, sich der Nachwelt so eindrücklich, so geschlossen, so zusammengehörig darzustellen, wie den Mitgliedern des Hauses Hessen im Landgrafenchor der Elisabethkirche zu Marburg. Und wenn schon nicht durch viele Generationen immer derselbe Begräbnisort verbindlich blieb, so prägen wir in Gedanken uns doch manche Geschlechter auf ihrem Höhepunkt zusammen mit einem Sepulcralbau, mit einer Folge von Grabmälern ein: die Medici in Florenz, die Jagellonen in Krakau. FontevrauIt und Tübingen, der Veitsdom in Prag und die Certosa bei Pavia halten die Erinnerung an des Merkens würdige Menschen dauernd wach; ja, verglichen mit der Namenlosigkeit und Armut vieler Staufergräber kommt uns selbst der „Marmorladen“ von Hautecombe in Savoyen noch würdevoll oder immerhin wünschenswert vor. Wären nur alle Staufer so wohl betreut zusammengetragen worden, wie das dem „genealogischen Sammeleifer der casa di Savoia“ hier gelang, - über die gutgemeinte Biedermeiersentimentalität oder die gar zu heroische Geste manches Monuments würde man dann schon hinwegkommen...
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Für die Staufer gibt es kein Saint-Denis und kein Sankt Emmeram, keinen Escorial und keinen Invalidendom, sondern nur die krassen Gegensätze. So hat Friedrich ii: seiner ersten geliebten Gattin Konstanze von Aragon ein würdiges, reiches:Grab in Palermo errichtet; die zweite und die dritte Ehefrau waren ihm dann kaum eine Grabplatte wert. Ganz karge Steine bezeichnen die Grabstätten der Kaiserinnen Yolanthe-Isabella von Jerusalem und Elizabeth-Isabelle von England in der Krypta des Doms von Andria. Oder: Man hat einmal zu hochgegriffen und den Bamberger Reiter als großartiges staufisches Königsgrab Konrads III. oder Philipps von Schwaben zu deuten versucht - doch von den meisten staufischen Herrschen haben sich nicht einmal einfachste Grabplatten erhalten.
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König Heinrich, Konrads III. Sohn, König Konrad IV., König Heinrich VII., König Enzio sind ohne Grabmal geblieben. König Manfred wurde, als er 1266 im Endkampf um die Calore-Brücke vor Benevent gefallen war, am nördlichen Brückenkopf im Ufersand verscharrt. Sein Gegner Karl vor Anjou war kein großmütiger Sieger; er verbot jedes Zeichen der Erinnerung, selbst ein Holzkreuz. Da warfen die Vorübergehenden heimlich solange Steine auf die Stelle, bis sich ein hoher Steinriegel auftürmte, den raschrankende Wildrosen zusammenhielten. „Feld der Rosen“ nannte das Volk von da ab den Uferstreifen.
Der Anjou war darüber so sehr beunruhigt, daß er den Auftrag gab, heimlich die Gebeine des gefallenen Stauferkönigs wieder herauszureißen und an weniger belebter Stelle außerhalb des alten staufischen Reiches in einer Grenzschlucht zwischen dem Königreich Neapel und dem Kirchenstaat zu verscharren. Nördlich Capua frißt sich der Liris/Garigliano auf seinem Lauf nach Westen unterhalb der großen Schleife bei San Ambrogio sul Garigliano tief ins Gestein ein; dort im Angesicht einer kleinen romanischen Dorfkirche westlich und eines Weilers an der Straße Selvotta - Santa Maria di M6rtola südlich des Stromes liegt irgendwo zwischen Felsen, Ulmen und Kastanien König Manfreds unbezeichnetes Grab.
Bei den Welfen, den Wittelsbachern, den Wettinern haben später Machtbewußtsein und Pietät zusammengewirkt, um selbst sehr frühen Generationen nachträglich noch Grüfte und Grabmäler zu schaffen, die dem hohen Range der Nachfahren entsprechen sollten. Sicher wird man nicht gerade überwältigt sein von dem akademisch glatt und neoklassizistisch geziert durch Leo von Klenze in die schwungvolle Weingartener Barocksymphonie nachträglich hineingespielten Akkord der Welfengruft von 1859 - aber ein Geschichtsdenkmal von Rang ist und bleibt der Bau allemal. Schließlich war auch einmal der frühmanieristische Baldachin ,“modern“, mit dem die Wittelsbacher das gotische Grab Kaiser Ludwigs von Bayern in der Münchener Frauenkirche umkleideten.
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Wenig dergleichen geschah für die Staufer: In Lorch hat man sich, als das Kloster schon lange württembergisch geworden war, um 1400 mit gutgemeinten, später immer wieder neugemalten Fresken an den Pfeilern der Klosterkirche wenigstens der Stifter erinnert - ein anrührendes Denkmal sicherlich, wenn auch ohne allen „Porträtwert“, den etwa das 19. Jahrhundert so unentwegt suchte -, und in einer würdigen spätgotischen Sammeltumba mit Löwenwappen und Stauferadler barg man alle Gebeine, deren man noch habhaft werden konnte.
Für König Konradin, dessen frühes, tragisches Ende im vorigen Jahrhundert viele Deutsche besonders bewegte, hat der spätere bayerische König Max II. 1847 durch Thorwaldsen in Santa Maria deI Carmine in Neapel ein wohlgemeintes nachträgliches Gedächtnismal schaffen lassen. Schon Konradins Mutter, Königin Elisabeth, hatte bald nach der Hinrichtung des Sohnes vergeblich versucht, an der Richtstatt in Neapel eine Kapelle zu stiften. Karl von Anjou verzögerte auch dieses. Das Kloster Stams im Inntal, das Elisabeth dann gründete, ist für die Mutter, wenn auch keine wirkliche Grabkapelle, so doch eine Art von „Grab-Ersatz“ geworden: ein Gedächtnisbau und eine Stätte des Gebets.
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Grablegen eines Geschlechtes können wie die Fundkarten der Archäologie Vorkommensgebiete begrenzen und Schwerpunkte ausweisen. Schon der gelehrte Pater Marquard Herrgott hat im 18. Jahrhundert in seiner „Taphographia Austriaca“ das in Umrissen erkannt, wenn er dem Sinne nach ausführt, soweit sich die Gräber einer Dynastie erstrecken, soweit haben sich auch ihre Verknüpfungen und Implikationen ausgebreitet
Die älteste im engeren Sinn staufische Grablege - von Staufern und für Staufer geschaffen; auch wenn die namengebende Burg damals noch nicht fertig gebaut war und die Familie daher noch nicht diesen Namen trug - war das nur bescheiden ausgestattete Chorherrenstift im Dorfe Lorch. Wegen der Nähe zu dem erst später gegründeten reichen Kloster Lorch auf dem Berge ist es schon früh, auch von Schwaben, vor allem aber von Fremden mit dem Kloster verwechselt worden. Der Irrtum ist kaum mehr auszurotten; er unterläuft selbst Kennern staufischer Geschichte
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Bald nach 1050 bis etwa gegen 1060 wandelte der schon betagte, im letzten Jahrzehnt des 10. Jahrhunderts geborene schwäbische Pfalzgraf Friedrich die alte Marien-Kirche des Dorfes Lorch in ein kleines Chorherrenstift um. Er wollte damit wohl eine Gedächtnisstiftung für seinen vor ihm verstorbenen gleichnamigen Sohn schaffen, einen geschichtlich nicht hervorgetretenen, in gleichzeitigen Urkunden nicht genannten jungen Mann, dem spätere Geschlechter in (richtiger oder falscher?) Rückerinnerung den Namen Friedrich „von Büren“ gaben. Pfalzgraf Friedrich, der Gründer des Chorherrenstifts, waR nur von Mutterseite Schwabe und im Gebiet um Lorch nicht altbegütert. Erst gegen 1020 war er durch Heirat an die Rems, ins Albvorland um Fils und Brenz gekommen. Wahrscheinlich auf Heiratsgut seiner vor 1030 schon verstorbenen ersten Frau errichtete er nun in Lorch seine Familiengrablege.
Seine Schwiegertochter Hildegard, die Witwe Friedrichs von Büren, wird von der späteren Lorcher Überlieferung als Mitstifterin zum Jahre 1050 genannt. Die Kirche selbst reichte freilich viel weiter zurück; sie steht mitten im Römerkastell „Laureacum“, uind auch ihr Patrozinium (Maria) weist auf ein hohes Alter. Zu dieser „Urkirche“ gehörte einmal das Gebiet weit umher: bis Welzheim und bis auf den Schurwald hinauf reichte der Pfarrsprengel, ja bis zur Reformation blieb die gesamte Stadt Schwäbisch Gmünd kirchenrechtlich ein Filial der Dorf- und Stiftspfarrei Lorch.
Hier wurde, bald nach der Fertigstellung der nötigen Wohnbauten für die Stiftsherren, das geistliche Leben nach der .sogenannten Regel des Heiligen Augustin aufgenommen; der junge Friedrich von Büren mag bereits vorher in der ja schon vorhandenen Dorfkirche beigesetzt worden sein. Mit der Zeit fanden noch andere staufische Verwandte dort ihr Grab; nach einem in Bruchstücken erhaltenen, freilich späteren Verzeichnis soll auch der Stifter selbst (obwohl er anderswo im Alter noch Mönch geworden sein dürfte) nach etwa 1070 hier beigesetzt worden sein. Wahrscheinlicher ist, daß er sein Grab in dem von ihm im Alter erwählten Kloster fand. Die Überlieferung, er sei in seiner Gründung, dem Stift Lorch, beigesetzt worden, deutet wohl auf eine Teilbestattung (Beisetzung seines Herzens an besonders gewähltem Ort) hin. Für ein bis zwei Menschenalter blieb nun Stift Lorch die Grablege des Geschlechts.
Doch nicht alle Mitglieder wurden dorthin überführt. Schon um 1050 waren die „Staufer“ ein verzweigtes, mit manchen Ämtern beauftragtes, auch außerhalb Schwabens begütertes Geschlecht, und sicher gab es für sie auch schon anderswo ältere Grablegen. Friedrich von Bürens reiche und vornehme Frau Hildegard - sie stammte aus dem an Maas und Mosel viel begüterten Hause der Grafen von Bar-Mousson, der Wohltäter der Abtei St-Mihiel an der Maas - gründete als Witwe mit ihren Kindern ab etwa 1087 im Oberelsaß ein eigenes Kloster. Dort hatte sie von ihrer väterlichen Großmutter Hildegard von Egisheim - einer Schwester Papst Leos IX. - reichen Besitz geerbt In Schlettstadt schuf sie damit ein Männerkloster, das sie Mönchen aus dem berühmten Wallfahrtsort Conques-en-Rouergue (im französischen Zentralmassiv) übergab. Von dort kam auch die seltene Patronin Sainte-Foy (Fides), die dann eine Art von staufischer Hausheiliger wurde. Dort in Schlettstadt vor dem Altar der Heiligen Fides fand Hildegard 1094 ihr Grab. Auch andere Staufer erhielten dort später noch ihre Ruhestätte. Barbarossa hat sich nachdrücklich um die Stiftung gekümmert; die Schutz-Vogtei sollte immer den Staufern bleiben.
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Aber nicht das Fides-Kloster in Schlettstadt wurde zur HauptgrabIege des Geschlechts; Hildegards Sohn Friedrich, seit etwa 1070 der Erbauer des Staufen und von 1079 bis 1105 erster staufischer Herzog von Schwaben, beschloß, nun wiederum in der Nähe seiner Hauptburg ein Hauskloster zu errichten und es zur Hauptgrablege zu machen. So wurde Schlettstadt um 1095, kaum vollendet, durch eine weitere Stiftung in seinem Anspruch wieder beeinträchtigt Friedrich von Staufen gründete nämlich das Männer-Kloster Lorch und besetzte es mit Reform-Benediktinern Hirsauer Prägung
Es ist nicht recht einzusehen, warum er nicht das Chorherren-Stift Lorch unten im Dorf erweiterte und in ein Mönchs-Kloster umwandelte. Scheute er die rechtlichen Schwierigkeiten eines Ordenswechsels? Wollte er die Gründung seines Großvaters, des Pfalzgrafen Friedrich, nicht antasten? Waren vielleicht die engen Verhältnisse im dichter verbauten ehemaligen Römerkastell nicht weit genug für die geplante neue Anlage? Ein anderes Motiv scheint ausschlaggebend gewesen zu sein: Auf dem Berg über Lorch hatten die Staufer (und wahrscheinlich schon vorher ihre Frauenahnen) eine Burg besessen, deren letzte Umrisse noch in der heutigen Klosteranlage zu erkennen sind. Diese Burg war überflüssig geworden, nachdem der um 1070 begonnene Hohenstaufen gegen 1090 beziehbar geworden war. Jetzt stand die ältere Burg auf dem Berg über Lorch, mit ausgebauten Wohnmöglichkeiten und fester Verteidigungsanlage, leer. Leer aber konnte sie nicht bleiben; wandelte man sie in ein Kloster um, so verhinderte man erstens, daß sich hier ein möglicher Gegner festsetzte, zweitens konnte man schon Vorhandenes sinnvoll erhalten und nutzen, und drittens vollbrachte man ein frommes Werk. Eigentlich waren da nur noch eine Kirche und ein Kreuzgang vonnöten; beides scheint zwischen etwa 1090 und 1102 fertig geworden zu sein. Jedenfalls übertrug Herzog Friedrich I. von Schwaben zusammen mit seiner Gattin Agnes von Waiblingen, der Tochter Kaiser Heinrichs IV., im Jahre 1102 die Stiftung als sogenanntes päpstliches Eigenkloster unmittelbar an Rom. Der Kirchbau muß damals wenigstens zum Teil benutzbar und schon geweiht gewesen sein, aber als Friedrich drei Jahre später (1105) starb, wurde er noch nicht „auf dem Berge“, sondern „drunten im Dorf“ begraben. Von da an ist bis zum Ende der Staufer Kloster Lorch ihr bevorzugter Begräbnisplatz in Nordschwaben geblieben. Friedrichs Bruder, der Pfalzgraf Ludwig und manche von Ludwigs Nachkommen fanden im 12. und noch im 13. Jahrhundert in Lorch ihr Grab.
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Im Laufe der Zeit zog das reicher ausgestattete Kloster auf dem Berge Lorch viele Funktionen des älteren Stiftes drunten im Dorf an sich. Friedrichs Gattin freilich, die Kaisertochter Agnes von Waiblingen, liegt nicht in Lorch begraben (auch wenn das ganz späte volkstümliche Überlieferung behauptet hat). Sie heiratete 1106 als noch junge Witwe den Markgrafen Leopold III. von Österreich aus dem Hause der Babenberger (später heiliggesprochen und Landespatron von Österreich) und gründete mit ihm das bis heute bestehende Chorherren-Stift Klosterneuburg bei Wien. Dort ist die 1143 verstorbene Kaisertochter zusammen mit ihrem zweiten Mann begraben..
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Ihr Sohn Konrad III., der erste König aus staufischem Hause (er regierte 1138-1152), bewies eine besondere Vorliebe flir Kloster Lorch. Er scheint ein ausgeprägtes Familienbewußtsein besessen zu haben; von ihm ist bekannt, daß er einige ältere Staufer nach Kloster Lorch umbetten, vor allem aber, daß er die älteren Gräber drunten im Stift „hinauf auf den Berg“ schaffen ließ. Aus diesem Anlaß wurde eine Liste (wohl zu liturgischen Zwecken) zusammengetragen, die als „Commemoratio translationis“ oder „translatorum“ in leider fragmentarischen späteren Abschriften erhalten ist, aber in ihren kärglichen Notizen doch manche erwünschte Nachricht über die ältesten, im Stift Lorch bestatteten Staufer und deren Verwandte enthält Damals hat König Konrad III. für seine erste, schon frühverstorbene Gattin, die Erbin der Grafen von Comburg, im Kloster Lorch einen Grabplatz geschaffen, an dem er selbst beigesetzt sein wollte. Als er jedoch 1152 in Bamberg starb, gaben die Bamberger den Leichnam nicht mehr heraus. Ein Königsgrab innerhalb der eigenen Mauern zu haben, galt dem Mittelalter als so großer Ehrenvorzug, daß man selbst einen letzten Willen mißachtete, wenn man damit nur die Königsgebeine bei sich behielt.
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König Konrads zweite Frau, Gertrud von Sulzbach, ist in dem Zisterzienserkloster Ebrach in Franken begraben; die Kinder dieser Ehe wurden an verschiedenen Plätzen bestattet. Es liegt eine gewisse Ironie in der Beobachtung, daß gerade jener Staufer, der sich am meisten bemühte, für alle Familienmitglieder einen dauerhaften und steten Ruheplatz zu schaffen, nicht einmal seine engsten Angehörigen in der Grablege vereinen konnte, die er dafür vorgesehen hatte.
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König Konrads älterer Bruder Herzog Friedrich der Einäugige (wohl dieses Schadens wegen nach mittelalterlichem Recht zum Königtum nicht mehr geeignet, denn die Königswürde verlangte „einen ganz heilen Mann“) scheint sich mit den Plänen des Bruders nicht befreundet zu haben. War Konrad III. vor allem in Franken und Schwaben daheim, so fühlte sich Friedrich der Einäugige recht eigentlich als Elsässer. Dort hatte er ja von Mutter, Großmutter und Urgroßmutter reichen Besitz geerbt, dort hatte er hinzugekauft und ertauscht, was immer ging, dort hatte er Burgen und Burgweiler, Märkte und Städte angelegt, Straßen und Brücken gebaut, Kirchen befestigt und Klöster gefördert. Seine besondere Liebe gehörte dem Kloster Sankt Walburg im Heiligen Forst, einer Rodung inmitten des geschlossenen Waldgebiets im Unterelsaß, in dem auch die Lieblingspfalz der Staufer, Hagenau, entstanden war. Gewissermaßen als das bei einer Pfalz unentbehrliche Hauskloster diente dem Herzog Friedrich seine Gründung Sankt Walburg; dort wollte er auch begraben sein. Neben seiner zweiten Frau Agnes von Saarbrücken wurde er in seiner Stiftung beigesetzt Noch 1938 waren spärliche Reste seines Grabmals zu sehen; sie wurden im Zweiten Weltkrieg sehr schwer beschädigt, seit der letzten Restaurierung der Kirche sind sie vollends verschwunden.
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Ob seine erste Frau, die Welfin Judith, Mutter Barbarossa - die um 1130 starb - im schwäbischen Kloster Lorch oder in elsässischen Sankt Walburg ruht, ist bis heute umstritten. Für beide Orte gibt es Zeugnisse. Das muß kein Widerspruch sein vielleicht haben die Staufer damals die auch bei vielen anderen Dynasten nachgewiesene Sitte gekannt, die Herzen getrennt vom Körper an einem Platze bestatten zu lassen, der einem besonders lieb war. Aus dem Wissen um eine solche Herzbestatttung kann in einem Dom oder einem Kloster sehr leicht die Vorstellung erwachsen, der ganze Mensch habe hier sein Grab gefunden. So mag es mit Judith geschehen sein (wie es ja auch mit dem Herzen Kaiser Ottos III. im Augsburger Dom geschehen war). Herzbestattungen waren später den Staufern nicht fremd; Barbarossas Herz wurde in Antiochia beigesetzt (siehe unten), das Herz Friedrichs II. in Foggia. Von der möglichen Herzbestattung des Pfalzgrafen Friedrich in Lorch war die Rede. Sollte das Herz der Agnes von Waiblingen in Lorch beigesetzt sein?
Der Aufstieg zum Kaisertum brachte andere Blickpunkte und setzte andere Maßstäbe. Schon Konrad III. soll, seit er ein König war, eine Grabstelle an der Seite seiner salischen Kaiservorfahren im Kaiserdom zu Speyer erwogen haben. Jedenfalls aber ist seit Kaiser Barbarossa der Wille der Staufer deutlich, sich mit der nun erloschenen salischen Kaiserdynastie in eins zu setzen, sich einfach als ein und dasselbe Haus - in weiblicher Linie fortgeführt - vor der Weltöffentlichkeit darzustellen. Viele Herrschergeschlechter haben das je und je getan: Welfen und Habsburger, Wasas und Briten übertrugen den alten Famliennamen über Töchter weg in neue Häuser. So wollten auch die Staufer recht eigentlich Salier sein, so ergriffen sie die Benennung als „Waiblinge“, die die Salier seit etwa 1016, seit Kaiser Konrad II. geführt hatten und die Agnes von Waiblingen um 1079/86 an die Staufer brachte, so übernahmen sie den Kaiser-Dom des salischen Hauses in Speyer, so das Salier-Erbe, so auch die kaiserliche Grablege.
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Barbarossa freilich fand ein merkwürdiges Schicksal; an drei, wenn nicht gar an vier verschiedenen Orten setzte man Teile seines Leichnams bei, als er auf seinem Kreuzzug an der Schwelle des Heiligen Landes den Tod gefunden hatte: Herz und Eingeweide in Tarsus, das durch Abkochen abgelöste Bindegewebe in Antiochia, die Gebeine schließlich in der Kathedrale von Tyrus. Angeblich hoffte man, wenigstens die Gebeine in der Grabeskirche des befreiten Jerusalern später einmal beisetzen zu können; lange hielt man auch im Speyrer Dom einen Platz an der Seite der von Friedrich Barbarossa so sehr geliebten zweiten Gattin, der Kaiserin Beatrix, frei.
Als Friedrichs Enkel Friedrich II. später ins Heilige Land kam, kümmerte er sich nicht um die Grabplätze seines Großvaters oder um dessen Umbettung. Im Dom von Antiochia war für das Herz Barbarossas schon bald nach 1190 ein würdiges Denkmal errichtet worden, das um 1210 noch beschrieben wird. Bis heute freilich hat sich keines der Grabmäler, hat sich keine der Kirchen erhalten; eine im Hochgefühl der Gründerjahre 1874 abkommandierte Expedition, die das Skelett des Kaisers suchen und „heimholen“ sollte, endete denn auch ergebnislos.
Schon die Zeitgenossen wußten es besser: der allmächtige Kaiser, dessen Gestalt und Güte, Schönheit und Stärke so sehr die Untertanen bezaubert hatten, daß sie seine Schattenseiten übersahen, war gar nicht gestorben, war nur entrückt. In einem Berg bei Salzburg oder am Kyffhäuser wußte man den Eingang in den Fels zu zeigen, wo er tief drinnen schlummerte. Die phantastisch-entzündbaren Unteritaliener hatten das schon vorgedacht: von ihrem König Wilhelm dem Guten reimten sie Rex Guillelmus abiit deest et non obiit - weil es unter seinem Nachfolger Wilhelm dem Bösen eben immer noch ein Trost war, zu hoffen, der gute Wilhelm sei nur eine Zeitlang nicht da, werde aber einmal wiederkehren.
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Barbarossas erste, 1153 wieder von ihm geschiedene Gattin Adela von Vohburg hatte trotz ihrer vornehmen Abstammung - die Mutter war eine polnische Königstochter, die Großmutter eine Prinzessin von Kiew gewesen - in zweiter Ehe nur einen Ministerialen der Welfen heiraten können. Dietho von Ravensburg war zwar wohlhabend und am Welfenhofe einflußreich, aber er gehörte einem niedrigeren Stande an, dem nun auch Adelas Söhne aus dieser Ehe eingereiht wurden. Immerhin reichten die Mittel der Herren von Ravensburg hin, um als bedeutende Wohltäter oberschwäbischer Klöster aufzutreten. In einem von ihnen, in Weißenau bei Ravensburg, scheint Adela im Alter ein Leben religiöser Übungen geführt zu haben; dort dürfte sie auch begraben sein. Ob sie - Weißenau war als Prämonstratenserstift ein Doppelkloster mit Männer- und Frauenkonvent - dort wirklich zuletzt Nonne wurde, muß offen bleiben. Im vorigen Jahrhundert glaubte man das Grab der Adela im heutigen Friedrichshafen suchen zu dürfen. Adelas Nachfahren hatten nahe der kleinen Reichsstadt Buchhorn ein heute verschwundenes Klösterchen Löwental gestiftet, dort vermutete man das Grab der Königin.
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Mit den Kindern Barbarossas greifen Lebenslinien und Grabplätze erstmals nachdrücklich über die Stammlande Schwaben, Elsaß und Franken hinaus. Kaiserin Beatrix und mindestens eine Tochter ruhen in Speyer; die nach Montferrat verheiratete Tochter Sophia bekam im Piemontesischen ihr Grab. Kaiser Heinrich VI. und Kaiserin Konstanze, die Erbip der normännisch-sizilischen Dynastie Hauteville, fanden in. den prunkvollen Grabbauten Aufnahme, die ursprünglich für die normännisehen Könige in Palermo geschaffen worden waren. Manche der klein gestorbenen Söhne und Töchter Barbarossas wurden in Lorch begraben; der auf dem Kreuzzug umgekommene Sohn Herzog Friedrich von Schwaben fand wie der Vater sein Grab im Heiligen Lande.
Der Sohn Otto, dem aus dem Erbe seiner Mutter Beatrix Burgund zukam, erhielt ein aufwendiges, von seiner Witwe Margarethe von Blois errichtetes, später aus Antipathie gegen die „Fremden“ zerstörtes Grabmal in Sankt Stephan in Besançon.
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König Philipp von Schwaben, in Bamberg in jungen Jahren 1208 ermordet, wurde zunächst im Bamberger Dom beigesetzt, Auf Betreiben seines Neffen, des Kaisers Friedrich II. jedoch in einem höchst feierlichen Akt am Weihnachtstag 1213 in den Speyrer Dom überführt und dort endgültig neben den salischen Herrschern und neben seiner Mutter Kaiserin Beatrix zur Ruhe gebettet
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Keine Stauferin ist so volkstümlich geworden wie die junge, zarte und schöne griechische Kaisertochter Irene aus dem Hause Angelos. Wenn der Familienname auch „Engel“ bedeutet und die überwältigende Schönheit mehrerer Familienmitglieder aus griechischen Quellen bezeugt wird, so waren die Angeloi doch (zusammen mit den verschwägerten und verfeindeten Komnenenprinzen) ein intriganter, ränke- und rachsüchtiger, heimtückischer Haufe machtbesessener Männer und Frauen, die vor Täuschung, Lüge, Arglist und Verrat nicht zurückschreckten. Aus diesem Dorngeflecht muß die junge Irene in völliger Arg- und Wehrlosigkeit herausgeleuchtet haben, wirklich die „Rose ohne Dorn und Taube sonder Gallen“, als die sie Walther von der Vogelweide uns in der Magdeburger Weihnacht schildert. Sie hat wohl zu jenen seltenen Menschen gehört, deren Güte und Reinheit, Schutzlosigkeit und Schöne unmittelbar Hilfsbereitschaft und Sympathie wecken; aber das dunkle Ende nach der Ermordung Philipps konnte niemand von Irene wenden. Hochschwanger flüchtete sie auf den Staufen, dort starb sie im Wochenbett, allem Anschein nach an einer Frühgeburt, und zusammen mit dem Kinde fand sie im Sommer 1208 im Kloster Lorch ihr Grab.
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Sie wäre sonst wohl in Speyer, als der kaiserlichen Grablege, zu bestatten gewesen; nur das Unglück brachte Kloster Lorch jenes Herrschergrab ein, das zu den am meisten besungenen der deutschen Geschichte gehört. In Tübingen kannte man in der Hochrenaissance kunstvolle vielstimmige Carmina auf Irene. In der Zeit der „Empfindsamkeit“ um 1775 gab es ein tragisches Singspiel „Irene vom Hohen-Stauffen“, dessen Noten sich leider nicht erhalten haben; noch in unserem Jahrhundert wurde in schwäbischen Dorfschulen jenes gefühlvolle Lied gesungen, das der seinerzeit hochgefeierte Stuttgarter Dichter und Hofprediger Karl von Gerok über Irenes Schicksal geschaffen hatte und in dem es hieß:
Einst mit Deiner Wiege Flören Spielte Hellas’ goldne Luft Unter Schwabens finstren Föhren Wölbt sich Deine frühe Gruft.
Flören/Föhren ist vielleicht nicht der ergreifendste Reim in der deutschen Literatur, aber wir siebenjährige Dorfschulbuben sangen es lauthals, zusammen mit „Preisend mit viel schönen Reden“ und „Heil Dir im Siegerkranz“, obwohl dieser Siegerkranz damals schon einige Jahre in der Nachweltkriegs-Rumpelkammer hing, Irene aber ging uns nah. Und keiner wußte, wo Hellas lag ...
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