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DIE GESCHICHTE DER STELEN

Am vorletzten Tag des alten Jahrtausends trafen sich die Stauferfreunde Manfred Hartmann, Gerhard Raff, Karl-Heinz Rueß und Walter Ziegler mit dem Bildhauer Markus Wolf am Hohenstaufen zur Besprechung eines Gedenksteins für Kaiser Friedrich II. in Fiorentino.

Innerhalb weniger Minuten war das Denkmal konzipiert:
Eine oktogonale Stele aus schwäbischem Jura-Travertin,
den Grundriss von Friedrichs Castel del Monte aufgreifend,
gekrönt von einem die achteckige Kaiserkrone
symbolisierenden goldenen Band,
darunter die Wappen des Heiligen Römischen Reichs,
des Herzogtums Schwaben und der Königreiche Sizilien und Jerusalem,
unter dem Wappenfries Titulatur und Lebensdaten:


FRIDERICVS DEI GRATIA
IMPERATOR ROMANORVM
ET SEMPER AVGVSTVS
REX IERVSALEM
ET SICILIE
DVX SVEVIE
26. XII. 1194 IESI
13. XII. 1250 FIORENTINO


In lateinischer, italienischer und deutscher Sprache dann der Lobpreis des Kaisers als STVPOR MVNDI durch Matthäus von Paris:

UM DIESE ZEIT ABER STARB FRIEDRICH
DER GRÖSSTE UNTER DEN FÜRSTEN DER ERDE
DAS STAUNEN DER WELT
UND IHR WUNDERBARER WANDLER